Aktuelle Neuigkeiten

Live-Stream vom Fachsymposium "Rausch, Lust und Sexualität" am 18.05.2022

Du kannst das Fachsymposium auch bequem von zu Hause aus oder aus dem Büro als Live-Stream verfolgen. Gemeinsam mit KOSI.MA, dem Zentrum zur Förderung der sexuellen Gesundheit in Mannheim, veranstalten wir das Fachsymposium „Rausch, Lust und Sexualität“ an der Hochschule Mannheim. Die Einwahl-Daten dazu lauten:

Thema: Fachsymposium "Rausch, Lust & Sexualität" 
Zoom-Meeting beitreten: https://us02web.zoom.us/j/89487672567?pwd=TYYucfY5-yiTc8RKff21hq20yaNg6j.1  
Meeting-ID: 894 8767 2567 / Kenncode: 924200 / Schnelleinwahl mobil +496950500952

Fachsymposium „Rausch, Lust und Sexualität“ 18.05.2022, 10-16 Uhr

Der Drogenverein Mannheim feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass laden wir gemeinsam mit KOSI.MA, dem Zentrum zur Förderung der sexuellen Gesundheit in Mannheim, zum Fachsymposium „Rausch, Lust und Sexualität“ an der Hochschule Mannheim, Paul-Wittsack-Straße 10, 68163 Mannheim ein.
Vormittags wird es Vorträge zum Thema geben: "Sex and drugs – ein Überblick" von Dr. Marcus Gertzen, Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Universität Augsburg und "Let's talk about ChemSex" von Steve Willich, Aidshilfe Frankfurt. Diese werden am Nachmittag in Workshops vertieft. 
Den Flyer kannst du dir hier herunterladen. Die Veranstaltung richtet sich an die Mannheimer Stadtgesellschaft sowie Fachstellen aus der Region. Die Anmeldung ist bis zum 11.05.2022 per Mail an fachsymposium@drogenverein.de unter Angabe des Workshop-Wunsches möglich. 
Besonderen Dank gilt unseren Kooperationspartner*innen: der Hochschule Mannheim, den Fachbereichen der Stadt Mannheim Jugendamt und Gesundheitsamt, dem Suchtprophylaxebeauftragten der Stadt Mannheim wie auch Demokratie und Strategie durch die LSBTI-Beauftragung und dem QMZ Mannheim.

Spenden-Aufruf

Der Drogenverein Mannheim e.V. spricht sich für den sofortigen Frieden aus und unterstützt den Aufruf unseres Gesamtverbandes. Der Paritätische und das Bündnis "Aktion Deutschland hilft" rufen zu Spenden für Notleidende in der Ukraine auf. Mehr Infos und Spenden-Möglichkeiten unter diesem Link (der Paritätische)

Reha-Fallmanagement

Mit dem Reha-Fallmanagement sollen behandlungsbedürftige, aber schwer motivierbare Klient*innen in stationäre Therapie vermittelt werden. Durch das Reha-Fallmanagement erhalten die Berater*innen mehr Zeit für die Betreuung der Klient*innen. Die Klient*innen können so engmaschiger und längerfristiger vor, während und nach der Rehabilitation begleitet werden. Es wird an einer Vermittlung in die Rehabilitation und an einer nachhaltigen Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt gearbeitet. Das Reha-Fallmanagement erlaubt also stärker als bisher, die Klient*innen früher und individueller zu beraten. Ziel ist auch, dadurch zusätzliche Rehabilitand*innen zu erreichen bzw. Abbrecher*innen wieder für die Rehabilitation zu motivieren.

Die Projektphase des Reha-Fallmanagement dauert 3 Jahre. Neben dem Drogenverein Mannheim e.V. nehmen in Mannheim auch die Fachstelle Sucht bwlv, die Suchtberatung Caritasverband und Diakonisches Werk teil.

Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Reha-Fallmanagement beim DVM ist Lydia Ensinger.

Wir sind begeistert von unserer neuen Fassade

In den letzten Tagen und Wochen hat sich das Gebäude in ein fantastisches Kunstwerk verwandelt. Danke an den Künstler ZOER und an STADT.WAND.KUNST Wir sind stolz und glücklich Teil des frei zugänglichen Open Urban Art Museums in Mannheim zu sein.

Foto: Alexander Krziwanie / STADT.WAND.KUNST

Jahresbericht 2020

Unser Jahresbericht 2020 ist veröffentlicht und zum Download verfügbar. Er enthält ausführliche Berichte aus allen Bereichen unseres Arbeitslebens.

Drogentotengedenktag

Erneut ist ein deutlicher, trauriger Anstieg der an illegalen Drogen verstorbenen Menschen zu verzeichnen. Im Jahr 2020 verstarben in Deutschland 1.581 Menschen an den direkten Folgen und Langzeitfolgen Ihres Drogenkonsums, ein Anstieg um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

„Die Lage ist für suchtkranke Menschen durch die Pandemie mehr denn je dramatisch. Viele von ihnen sind durch Corona in eine verstärkte Lebenskrise geraten […]. Hinter jedem Todesfall steht ein tragisches Schicksal und es sind Zahlen, die traurig machen.“ (Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Pressetext vom 25.03.2021)

In Mannheim verzeichnen wir insgesamt 13 Drogentote, davon verstarben 6 Personen an einer Überdosierung und 7 Personen an den Langzeitfolgen ihres Konsums. Der 21. Juli ist deutschlandweit traditionell der Gedenktag für Drogentote. Der diesjährige Gedenktag steht unter dem Motto „Drogentod vermeiden – Substitutionsbehandlung individualisieren”. Die Opioidsubstitution ist eine wirkungsvolle Behandlungsform riskantes Konsumverhalten zu reduzieren. Das Ziel muss sein, deutlich mehr Menschen den Zugang zu dieser vielfach lebensrettenden Behandlung zu ermöglichen. Der Drogenverein Mannheim e.V. hat sich in diesem Jahr mit drei Aktionen beteiligt.

„Jede*r Einzelne hatte Familie und Freunde und wollte nicht sterben. Wir dürfen die Menschen hinter den Zahlen nicht vergessen.“ (Conny Schartner, Sozialarbeiterin beim Drogenverein Mannheim e.V.)