Bei einer MPU wegen Drogen ist wichtig, dass du dein Konsumverhalten nachvollziehbar reflektierst und zeigen kannst, welche Veränderungen du vorgenommen hast. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit persönlichen Motiven, früheren Entscheidungs- und Verhaltensmustern sowie Strategien für den Umgang mit Belastungen und Konsumimpulsen.
Bei einer MPU im Zusammenhang mit Drogenkonsum geht es darum, das eigene Konsumverhalten nachvollziehbar zu reflektieren, die Hintergründe der Auffälligkeit zu verstehen und tragfähige Veränderungen für die Zukunft zu entwickeln. Eine fachlich begleitete MPU-Vorbereitung kann dabei helfen, die Anforderungen der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung besser einzuordnen und sich gezielt vorzubereiten.
Ja. Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) selbst wird bei einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung durchgeführt. Die Vorbereitung auf die MPU kann jedoch auch in einer Suchtberatungsstelle stattfinden. Wenn es um Drogenkonsum, Abstinenz, Rückfallprophylaxe und die Reflexion des eigenen Konsumverhaltens geht, kann eine Suchtberatungsstelle ein passender Ort für die Vorbereitung sein.
Das hängt von der persönlichen Situation, dem bisherigen Konsumverhalten und den Anforderungen im Einzelfall ab. Häufig ist eine Vorbereitung sinnvoll, weil in der MPU eine glaubwürdige und reflektierte Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten erwartet wird.
Die Dauer hängt von der individuellen Ausgangssituation ab. Die MPU-Vorbereitung beim Drogenverein Mannheim e. V. erstreckt sich in der Regel über mehrere Monate und umfasst Einzelgespräche sowie eine Gruppenphase. Die Mindestteilnahmedauer beträgt drei Monate.
Bei einer MPU im Zusammenhang mit Drogenkonsum werden in den allermeisten Fällen Abstinenznachweise verlangt. Ob und über welchen Zeitraum Nachweise erforderlich sind, hängt von deiner individuellen Situation und den Anforderungen im jeweiligen Fall ab. In der Beratung besprechen wir, welche Nachweise für dich relevant sein können und worauf du bei der Planung achten solltest.
Wenn zunächst Unterstützung beim Erreichen der Abstinenz notwendig ist, klären wir gemeinsam passende nächste Schritte. Dazu können weitere Drogenberatung, die Vermittlung in eine Entgiftung oder eine weiterführende Therapie gehören.
Bei regelmäßiger Teilnahme und abgeschlossenem Vorbereitungsprozess erhältst du eine Stellungnahme, die du am Tag der MPU vorlegen kannst.