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Drogenverein Mannheim e.V.
K3, 11-14
68159 Mannheim

Telefon: 0621/15900-0
E-Mail: info@drogenverein.de


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Mo13 - 16 h
Di10 - 14 h
Mi10 - 16 h
Do15 - 19 h
Fr10 - 13 h

Aktuelle Neuigkeiten

Jahresbericht 2020

Unser Jahresbericht 2020 ist veröffentlicht und zum Download verfügbar. Er enthält ausführliche Berichte aus allen Bereichen unseres Arbeitslebens.

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Drogentotengedenktag

Erneut ist ein deutlicher, trauriger Anstieg der an illegalen Drogen verstorbenen Menschen zu verzeichnen. Im Jahr 2020 verstarben in Deutschland 1.581 Menschen an den direkten Folgen und Langzeitfolgen Ihres Drogenkonsums, ein Anstieg um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

„Die Lage ist für suchtkranke Menschen durch die Pandemie mehr denn je dramatisch. Viele von ihnen sind durch Corona in eine verstärkte Lebenskrise geraten […]. Hinter jedem Todesfall steht ein tragisches Schicksal und es sind Zahlen, die traurig machen.“ (Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Pressetext vom 25.03.2021)

In Mannheim verzeichnen wir insgesamt 13 Drogentote, davon verstarben 6 Personen an einer Überdosierung und 7 Personen an den Langzeitfolgen ihres Konsums. Der 21. Juli ist deutschlandweit traditionell der Gedenktag für Drogentote. Der diesjährige Gedenktag steht unter dem Motto „Drogentod vermeiden – Substitutionsbehandlung individualisieren”. Die Opioidsubstitution ist eine wirkungsvolle Behandlungsform riskantes Konsumverhalten zu reduzieren. Das Ziel muss sein, deutlich mehr Menschen den Zugang zu dieser vielfach lebensrettenden Behandlung zu ermöglichen. Der Drogenverein Mannheim e.V. hat sich in diesem Jahr mit drei Aktionen beteiligt.

Auf dem Display des MVV-Hochhauses wurde auf den Gedenktag aufmerksam gemacht. Zudem gab es einen Gedenkgottesdienst für die Opfer. Pfarrerin Anne Ressel hat gemeinsam mit einem Iman von der Yavuz-Sultan-Selim-Moschee an die Verstorbenen erinnert. Als Zeichen der Anteilnahme läuteten die Glocken der Lutherkirche in der Neckarstadt-West von 10.50 bis 11.00 Uhr. Des Weiteren wurde an der Hausfront des Drogenvereins in K3, 11-14 ein Transparent mit den Vornamen der verstorbenen Drogenkonsument*innen der Stadt Mannheim angebracht. Mit dem Transparent möchten die Mitarbeiter*innen des DVM allen verstorbenen Klient*innen gedenken, sie sichtbar machen und Position beziehen.

„Jede*r Einzelne hatte Familie und Freunde und wollte nicht sterben. Wir dürfen die Menschen hinter den Zahlen nicht vergessen.“ (Conny Schartner, Sozialarbeiterin beim Drogenverein Mannheim e.V.)

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Plakataktion zum Weltdrogentag

Am Weltdrogentag, dem 26.06.2021, beteiligen wir uns in Mannheim mit einer Plakataktion. Mit ihr wollen wir vor allem die Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsum anregen und über unsere Unterstützungsangebote informieren...

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Aktionstag Substitution

Die Substitutionsbehandlung ist die erfolgreichste Behandlungsform der Heroinabhängigkeit. Aktuell werden in Deutschland ca. 50% aller Opioidabhängigen mit einem Substitut behandelt. Unterm Strich nicht genug!

Wir unterstützen die Kampagne „100.000 Substituierte bis 2022“, welche am 05.05.2021 einen Höhepunkt im ersten „Aktionstag Substitution“ findet, einer Initiative der Deutschen Aidshilfe und des JES-Bundesverbandes e.V.

Die Vorbereitungen dazu haben bei uns gerade begonnen. Dazu nutzen wir...

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über kurz oder lang

ein projekt von mirko müller und jonas gieske

Kunstprojekt im Austausch mit Jonas Gieske, Mitarbeiter im Kontaktladen des DVM, und dem Fotograf Mirko Müller: „über kurz oder lang“. Dafür fotografierte Mirko Müller über mehrere Monate hinweg die Besucher*innen im Kontaktladen „Kompass“ und führte ausführliche Gespräche mit ihnen. In überlebensgroßen Schwarzweißfotografien zeigt die Ausstellung die eindrucksvollen Porträts von Personen, deren Leben stets im schnellen Wechsel von Hoffnung, Mut, Angst, Verlust und Trauer stattfindet.

Weitere Informationen und erste Einblicke siehe Flyer.

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Kindern aus suchtkranken Elternhaushalten eine Stimme geben

‚Vergessenen Kindern eine Stimme geben ‘ - Bundesweit wird mit diesem Motto in der Woche vom 14. bis 20. Februar durch eine Aktionswoche auf die schwierige Situation von Kindern in suchtbelasteten Familien hingewiesen. Der DVM engagiert sich auch in diesem Jahr mit einer Bastelbox für Kinder, Social Media und Pressearbeit sowie einem geplanten Fachtag.

Fast jedes sechste Kind in der BRD wächst mit suchtkranken Eltern im Haushalt auf, sei es Alkohol- oder andere Suchtmittelabhängigkeit. Aufgrund der Erkrankung ihrer Eltern wachsen diese Kinder oftmals ohne verlässlichen Fürsorge und Liebe auf. Gerade der Lockdown trifft diese Kinder aufgrund der Beziehungsunterbrechungen zu verlässlichen Bezugspersonen in Schule und Kita besonders hart. Abgesehen von dem unmittelbaren Leiden, wiegen die langfristigen Folgen schwer: Sie werden zur größten Risikogruppe im Erwachsenenalter selber suchtkrank zu werden. Die Wahrscheinlichkeit ist 6-fach höher als bei Kindern aus nicht belasteten Haushalten.

25 Familien mit 51 Kindern erhalten zur diesjährigen Aktionswoche vom Drogenverein Mannheim eine Bastelbox mit Anregungen zur selbstständigen Beschäftigung: Bücher zum Basteln mit Haushaltsmaterialien, Blöcke zum Malen nach Zahlen, ein Quiz oder ein Origami-Bastelset. Wir hoffen die Eltern in der ganztägigen Betreuung und Beschulung ihrer Kinder zumindest etwas zu entlasten und den Kindern eine kleine Freude zu bereiten.

Leider mussten wir Pandemie bedingt unseren ursprünglich geplanten Fachtag verschieben.

Im Rahmen eines Pressegespräches werden wir mit Akteur*innen aus der Jugendhilfe und der Suchthilfe der Stadt Mannheim die aktuelle Situation und die neuen Herausforderungen beleuchten.

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Nachruf

Mit großer Bestürzung und gänzlich unerwartet haben wir davon erfahren, dass Peter Traub-Martin gestorben ist. Es ist unendlich schiwerig, die passenden Worte zu finden für den Tod eines lieben Mitmenschen, der so lange mit uns verbunden war. Über vier Jahrzehnte lang war Peter dem Drogenverein Mannheim e.V. ein zuverlässiger Wegbegleiter und Unterstützer. Sein Schaffen und Wirken erstreckte sich über die verschiedensten Funktionen und Geltungsbereiche. Zuletzt trug er als 1. Vorsitzender des Vorstandes von 2011 bis 2015 die Gesamtverantwortung und führte den Verein mit Geschick, Entschlossenheit und Augenmaß durch unsichere Zeiten. Auf einer persönlichen Ebene haben wir Peter als jemanden erlebt, der seinen Mitmenschen stets mit offenem Interesse, menschlicher Kompetenz und Authentiziztät zugewandt war. Wir werden ihn gerne und immer in Erinnerung behalten. Unser tiefes Mitgefühl gehört seiner Familie.

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